Archive for the ‘Mauersegler’ Category

Notiz an den Vogelfreund: Angriff auf den Storenkasten

April 29, 2017

Die Brutsaison ist eröffnet! In diesem Moment stürmen die Mauersegler mit voller Wucht den Storenkasten. Rumpel, Rumpel. Wenn das mal kein Rührei gibt.

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2. Oktober 2016 (!) und die Mauersegler sind immer noch nicht flügge

Oktober 2, 2016

Während in vergangenen Jahren die Brut gegen Ende September bereits mit Flugübungen Radau gemacht hat und dann auch bald verschwand, weisen die Geräusche aus dem Nest im Storenkasten bislang nicht auf dergleichen hin. Mir ist in meiner Zeit als Vogelkundler noch nicht untergekommen, dass die Wetterschmöcker so spät im Jahr dran waren. Pi x Daumen würde ich mal sagen, der Nachwuchs braucht mind. noch 2 Wochen, eher mehr. Nun gut, der Spätsommer war sehr warm und warum soll es der Spätbrut nicht doch noch reichen, die nötige Körperverfassung für den Flug in südliche, wärmere Gefilde zu erreichen.
Nach Bericht verreist.
Euer Gzimek

#Vogelfahndung: Krähe treibt Mauersegler in den Tod:

Juni 2, 2016

Wieder einmal ignorierten die zuständigen Stellen die Warnungen, reagierten nicht. Nun ist es zu spät: Der Spyr hängt tot zwischen den Lamellen.
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Gemäss zuverlässigen Zeugenaussagen wurde der Mauersegler zuletzt gesehen, wie er von der Krähe erneut bis kurz vors Nest im Storenkasten im 5. Stock gejagt wurde.
Wann kümmern sich die Zuständigen endlich um die Misstände am Himmel überm Claraplatz?

#Vogelfahndung: Die Krähe hier griff einen Mauersegler an

Mai 21, 2016

Täterbeschreibung: Schwarz wie die Nacht, frech wie Oscar und ganz schön gross:
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Angaben zum Tathergang:

Vogelbeobachtungen: Krähe jagt Mauersegler

Mai 20, 2016

Wie jedes Jahr sind auch 2016 wieder die Mauersegler in den Schacht der Fensterstoren eingezogen und wecken mich hin und wieder aus meinem steten Dämmerschlaf während der Arbeit, wenn sie sich mit hoher Geschwindigkeit zwischen die Storen in den Schacht werfen, um zu ihrem Nest zu gelangen.
Eben kamen zwei Mauersegler direkt nacheinander angeflogen, was ich an sich schon relativ selten beobachte, aber diesmal kam noch eine Krähe hinterhergeflogen, die erst kurz vor dem Fenster abdrehte. Hätte nicht gedacht das diese schwarzen Riesen Appetit auf Mauersegler haben.2016-05-20 001

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Alle Vögel sind scho-o-n da, alle Vöglein alle

Mai 8, 2015

In Hessen hat die Mauersegler-Klinik schon wieder alle Hände voll zu tun.
Die verpflanzen sogar Federn, nach einer uralten arabischen Technik. Das Schiften mit der einst die Flügel von Jagdfalken repariert wurden hat man dort für Mauersegler perfektioniert.
Sachen gibts…
Mehr zu den Vögelfreunden: www.mauersegler.com.sirikit_silas1

Foto (c) E.Brendel

Welcome back Apus apus in Basel

Mai 24, 2014

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Ende April zogen die ersten Mauersegler nach gut sechs Monaten Abwesenheit wieder ihre Runden über dem Claraplatz/Basel. Die Reise in ihr Winterdomizil hätten sich die Flugakrobaten angesichts des milden Winters eigentlich auch schenken können, aber nun, dass weiss man ja vorher nicht. (Na gut: Und allzu reichlich dürfte der Gabenteller in den kühlen Monaten ja auch nicht gedeckt sein.)
Dafür weiss man aber, dass die Vögel weder zum Schlafen noch zum Futtern landen, sondern nur zum Brüten auf festen Boden kommen. Und damit es überhaupt soweit kommt, müssen sie sich paaren (nennt man das bei Vögeln eigentlich auch vögeln?). Das haben sie in den letzten Wochen offenbar erfolgreich getan, denn vor einer Woche etwa bekam ich erstmals in diesem Jahr wieder Besuch vom Mauersegler im Storenkasten über meinem Fenster, wo sie auch die letzten Jahre ihr Nest hatten. Seitdem rappelt es regelmässig im Gebälk.
Noch sind Fenster, Jalousie und Fensterbank sauber, aber wenn ich an – ha, jetzt grad eben landete wieder eine – letztes Jahr denke. Naja. Vielleicht sollte man doch mal initiativ werden und solche Ersatzkästen installieren. Für 2014 ist es dafür aber wohl zu spät.
Hier alle Beiträge zu den Mauerseglern.

Mauersegler: Auf und davon

Oktober 5, 2013

2013-10-05 003Die jungen Mauersegler haben ihr Nest offenbar verlassen, jedenfalls ist seit der jüngsten Fensterreinigung nur noch wenig Kot hinzugekommen und wir sind der Meinung, dass die Kot-Produktion in den letzten Tagen stagniert, resp. wohl an anderen Orten stattfinden muss. Mir soll es recht sein.
Zur Feier dieses Anlasses habe ich aus meinen Bücherregalen die „Ornithologischen Schriften“ des renommierten Hofrats Prof. Dr. K. Th. Liebes zur Hand genommen. Bereits in der Ausgabe von 1893 bewies er ein Herz für die Mauersegler:

„Ein ganz besonder fürbittendes Wort möchte ich für die Segler, Spiere, einlegen. Diese Tiere sind von Haus aus absolut nützlich durch Vertilgung von zahllosen, schädlichen Insekten, namentlich solcher, welche in mächtigen Schärmen hoch in der Luft wandern wie z.B. der so Forstschädliche Pissodes hercyniao Hbst (Kiefernrüssler) und thun gar keinen Schaden. Ein Nest bauen, wie die ihnen äusserlich ähnlichen Schwalben, können die Segler nicht, weil sie sich vom Erdboden, wo sie doch das Nistmaterial holen müssten, nur mühselig und oft gar nicht wieder in die Luft erheben können, und weil ihr Schnabel zum Abreissen von Moos und Flechten ungeeignet ist. Da bleibt ihnen nur übrig, die alten Nestern anderer gefiederter Höhlenbewohner zu benutzen. Hier scharren sie sich in den Mulm und Moder des vorjährigen Genistes eine Mulde, bringen einige Federn und Fäden und Blättchen hinein, die sie in der Luft auffangen, und überfirnissen das Ganze mit ihren schnell erhärtenden Speichel.“

Flatter flatter oder üben, üben, üben!

September 27, 2013

Die Mauersegler müssen jetzt üben, üben und nochmals üben. Ich glaube kaum, dass die Jungsegler, wenn sie das Nest denn einmal verlassen haben, nochmal dorthin zurückkehren. Mit landen haben es die Vögel ja nicht so. Zudem ist ein Anflug ins Nest doch schon höhere Kunst; muss beim Anflug doch die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden…
Also: Üben!

Flatter, flatter, Mauersegler

September 25, 2013

Bald heisst es Abschied nehmen von den kleinen Scheissern, die mir, obwohl sie meine schöne Aussicht auf den Claraplatz ziemlich versaut haben, doch irgendwie sympathisch geworden sind.
Heute üben sie fleissig und flattern über ihrem Nest auf und ab, das müssen die sog. Liegestützen sein, mit denen die Jungvögel sich auf ihren ersten Ausflug vorbereiten.
Hier hört ihr das Flattern:

Viel Zeit zum Üben haben sie nicht mehr. Zwar haben wir bis heute, 25. September 2013, noch ein recht lauschiges Wetter und die 14-Tagesprognose meiner Nachbarn von Meteoblue sieht eigentlich auch ganz gut aus, trotzdem sollten die Zugvögel nun wirklich langsam aufbrechen, auf ihre lange Reise nach Afrika, die die anderen ihrer Art schon lange angetreten haben; zumindest sind die seit geraumer Zeit hier am Claraplatz nicht mehr zu sichten.
Bis heute haben die beiden Vogeleltern immer noch Nahrung rangeschafft. Damit sollte aber bald Schluss sein, schliesslich müssen sich die Novizen auf ihr optimales Fluggewicht von 40 Gramm runterhungern.
Ob ihr Sprung in die Lüfte gelingt und ob sie an ihrem Ziel ankommen, werden wir wohl nie erfahren.
Meldet sich dann wieder mit geputzten Scheiben….
Euer Bagger „Grzimek“