Was dem einen Santiago de Compostela, ist dem anderen das Hebel-Denkmal vor der Peterskirche in Basel. J.P.Hebel (1760-1826) gilt als einer der grossen Heiligen der Bagger. Sein Ruhm liegt begründet in der nach ihm benannten Technik des Hebelns. Die Religion verlangt von jedem Bagger, einmal in seinem Leben diesen (Hebel-)Kraftort besucht zu haben. Dem Glauben der doch recht einfältigen Gerätschaften nach wird mit dem Besuch des Pilgerorts jede Baggerschuld wie z.B. Stromausfall qua Kabelriss oder zu Tode genervte Baustellenanwohner verziehen.
Die Bagger vollziehen den Besuch des Denkmals in aller Stille, weswegen das Bild des hier abgebildeten Pilgers aus Südkorea als ausserordentliche Rarität gelten darf.